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Absage aller Veranstaltungen der Coburger Narrhalla für die Faschingssession 2020/2021



Am Aschermittwoch kommen traditionell die Mitglieder der Coburger Narrhalla zusammen, um in entspannter Runde die abgelaufene Faschingssession zu verabschieden. So war es auch am 26. Februar 2020.

Wir konnten auf eine überaus erfolgreiche Kampagne zurückblicken. Das Rathaus wurde gemeinsam mit der Tanzsportgarde Coburger Mohr und den Effect’s gestürmt. Die Prunksitzung war ein gesellschaftlicher Höhepunkt in Coburg, geprägt vom unbeschwerten persönlichen Austausch unserer Gäste. Tausende begleiteten den Gaudiwurm durch Coburgs Gassen, der Rosenmontagsball im Münchner Hofbräu war die angesagteste Faschingsparty in Coburg und über die gesamte Kampagne konnte die Coburger Narrhalla eine Vielzahl sozialer Projekte unterstützen

Corona-Hotspots, wie der Kreis Heinsberg, waren noch nicht im Bewusstsein angelangt und in Deutschland an diesem Abend gerade einmal 21 COVID-19-Erkrankungen bekannt.

Und so stellten wir bereits am Tag 1 der neuen Session unbeschwert erste Überlegungen an, wie wir Bewährtes verbessern und Neues integrieren können, um auch die Kampagne 2020/2021 erfolgreich zu gestalten.

Leider hat sich seitdem unser Leben im Zeichen der Pandemie - sei es beruflich oder privat - dramatisch verändert.


Abstandsregeln, Niesetikette, Mund-Nasen-Schutz sind die neuen Schlagworte, und diese lassen sich nur schwer mit Fasching und einem fröhlichen „Idis Ahoi“ in Einklang bringen.

Seit Monaten suchten wir nach Lösungen und neuen Formaten, um als Coburger Narrhalla auch in der kommenden Session angemessen präsent zu sein.

Dabei spielten wirtschaftliche Überlegungen nur eine untergeordnete Rolle. Im Vordergrund stand die Verantwortung für die Gesundheit unserer Gäste, unserer Mitglieder und aller Mitwirkenden.

Da sich eine grundlegende Änderung der aktuellen Einschränkungen nicht abzeichnet, hat das Präsidium der Coburger Narrhalla beschlossen alle öffentlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen für die Session 2020/2021 abzusagen.

Dies betrifft den Rathaussturm, die Prunksitzung und den Kinderfasching im Kongresshaus, den Rosenmontagsball im Münchner Hofbräu sowie den Gaudiwurm durch die Coburger Innenstadt.

Stattdessen sollen soziale Aktivitäten, wie die traditionelle Gänseverlosung oder die Krapfenaktion in den Vordergrund rücken.

So bedauerlich die Absagen auch sind, so sicher sind sich alle Entscheidungsträger der Coburger Narrhalla, dass diese angemessen, verantwortungsvoll und alternativlos sind.

Thomas Eck

Präsident CN

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